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2. Tag:
Trelleborg - Mellerud: 446 km
Sonnenaufgang über Schweden
Frühstück auf der Fähre, sieht doch aus wie auf einem Kreuzfahrtschiff.

Morgens um 6.15 Uhr verlassen wir die Fähre in Trelleborg. Das einzige Moped, welches nicht anspringt, ist natürlich die Harley direkt neben uns. Die Jungs der Chopper-Fraktion schieben das Ding ein paar mal durch das ganze Schiff, bis die Harley endlich entscheidet, daß ihr Treiber genug Frühsport gemacht hat. Mit lauten Fehlzündungen und unter allgemeinem Gelächter verlassen die beiden das Schiff.

Der Morgen startet ziemlich kühl und windig. Die Strecke von Trelleborg bis Göteborg fahren wir konstant mit 10 Grad Schräglage nach links, weil ein mörderischer Wind von Westen bläst. Das geht gehörig in die Knochen! Als wir uns hinter Göteborg von der Küste wegbewegen wird der Wind schwächer und die Sonne scheint.

In Angelholm wollen wir die Firma Rittal besuchen, bei der Arno angestellt ist. Es ist Freitag morgen 9 Uhr als wir dort ankommen. Wir stehen vor verschlossenen Toren, weil am Samstag Mittsommerfest ist. Die Schweden müssen sich also schon am Freitag darauf vorbereiten. Das nur zur Arbeitsmoral der Scandinavier ;-)

So begrüßt uns Schweden, Sonne und eine weite Landschaft

Unser erster Campingplatz! Der von uns ausgesuchte war total belegt, aber das Mädel an der Rezeption war sehr nett und besorgt uns eine Hütte auf einem anderen Platz. Der liegt aber total abgelegen in der Pampa. Die Hütte hat ungefähr die Größe einer Hundehütte. Aber wir werden durch die abendliche Feier auf dem Platz entschädigt. Selbstverständlich werden wir von den netten Schweden eingeladen, mit ihnen den Vorabend des Mittsommerfestes zu feiern. Unsere Vorurteile gegenüber den Schweden werden voll bestätigt: Nett und freundlich sind sie, aber saufen wie die Pferde!!

Der geschmückte Mittsommer-Baum